> Therapeutisches Malen, Zeichnen und Plastizieren

Therapeutisches Malen, Zeichnen und Plastizieren

Kunsttherapeutische Übungen können Sie dabei unterstützen, Krankheitsprozessen entgegen zu wirken, (wieder) einen Zugang zu Ihren Selbstheilungskräften zu erlangen und am eigenen Prozess der Gesundung selbst schöpferisch mitzugestalten. Voraussetzung hierfür ist der eigeninitiative Wille zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Weg.
Die Teilnahme ist nach Absprache einzeln oder in der Gruppe möglich.

Therapeutisches Malen

Erleben Sie im Malen die Qualitäten und Gegensätzen von Hell und Dunkel, Licht und Schatten, Wärme und Kühle, Farbe und Form, Grenzen und Übergängen, Dichte und Durchlässigkeit, Einseitigkeit und Ausgeglichenheit, Bewegung und Ruhe! Verleihen Sie dem Bild Dynamik, Rhythmus und Variationsmöglichkeiten und treten Sie in seelische Resonanz zum Farbgeschehen. Phasen des aktiven Umgangs mit dem Material wechseln ab mit Phasen des Betrachtens und Nachspürens:
Handeln und Wahrnehmung, Bewegung und Ruhe, Außen und Innen, Welt und Mensch geraten in wechselseitiger Schwingung miteinander. Seelische Empfindungen werden angeregt, seelische Regsamkeit ausgedrückt, innere Prozesse stimuliert und angeregt. Das therapeutische Malen lässt Sie zu neuer innerer und /oder äußerer Beweglichkeit und /oder Ruhe kommen.

Therapeutisches Zeichnen

Das Zeichnen fordert und fördert Ihre Aufmerksamkeit für Bewegung und Formgebung in der Umgebung. Ihr intentional gelenktes und genaues Sehen lässt Sie die äußere Welt bewusst wahrnehmen. Ihr Auge vollzieht die Formen und Bewegungen nach, damit Sie diese zeichnend ausdrücken können. Zeichnen fordert Ihre Konzentration und fördert die Neu-Entdeckung der Umwelt sowie die Harmonisierung von Wahrnehmung und Bewusstsein.

Therapeutisches Plastizieren

Beim therapeutischen Plastizieren arbeiten Sie den mehr oder weniger amorphen Stoff Ton gestalterisch um. Sie formen, verwandeln und entwickeln ihn weiter, wobei die Gestalt wachsen, werden, vergehen und wieder neu werden kann.
Tastend und sehend erleben Sie die eigene Grenze als Grenze zur Umgebung an der Oberflächen- und Hautbildung der Form. Bei ihrer Umwandlung können Sie die Bildung von Innenraum sowie die Qualitäten von Gleichgewicht, Standfähigkeit und Orientierung im Raum erleben. Beim therapeutischen Plastizieren verleihen Sie dem Stoff Ordnung, Abgrenzung, Festigung und Standfähigkeit und können diese Qualitäten für sich selbst wechselwirksam anregen, unterstützen und stärken.

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